
| period | description |
|---|---|
| 1913 | Muche verläßt vorzeitig die Oberrealschule in Fulda, um ab September in München an der Schule für Malerei und Graphik (vormals Azbé-Kunstschule) Malerei zu studieren |
| 1914 | Nach gescheitertem Aufnahmeversuch an die Kunstakademie in München will er zunächst nach Paris übersiedeln, was jedoch am Ausbruch des Ersten Weltkrieges scheitert. Daraufhin zieht er nach Berlin. |
| 1915 | Erste Kontakte zur Gruppe »Der Sturm« |
| 1916 | Am 1. September wird die Kunstschule des »Sturm« gegründet, an der Muche als Lehrer für Malerei tätig ist. |
| 1916 | Im Januar findet die 37. Ausstellung des »Sturm« - Max Ernst und Georg Muche - statt. |
| 1917–1918 | Weitere »Sturm«-Ausstellungen mit Paul Klee und Alexander Archipenko; Einberufung zum Militär. |
| 1919 | Im Oktober wird er von Walter Gropius an das Bauhaus von Weimar berufen |
| 1920–1927 | Am 6. April übersiedelt Muche nach Weimar. Am Bauhaus als Meister bis Juni 1927. Im Sommer 1921 und 1922 Unterricht im Vorkurs, seit 1921 Formmeister der Weberei. Leitung der Ausstellungskommission für die Bauhaus-Ausstellung 1923 |
| 1926 | Entwurf für das Stahlhaus in Dessau-Törten |
| 1927–1930 | Lehrer an der 1926 gegründeten privaten Kunstschule von Johannes Itten in Berlin. |
| 1931–1933 | Professor für Malerei an der Breslauer Akademie |
| 1933–1938 | Nach seiner fristlosen Kündigung in Breslau kehrt Muche nach Berlin zurück, um an der Schule »Kunst und Werk« zu unterrichten, wo er sich fast ausschließlich mit der Freskomalerei beschäftigt. |
| 1939–1958 | Gründer und Leiter der Meisterklasse für Textilkunst an der Textilingenieurschule in Krefeld. |
| 1960 | Übersiedlung nach Lindau am Bodensee, wo er als freier Maler und Graphiker tätig ist und sich mit Kunsttheorien auseinandersetzt. |

