


| period | description |
|---|---|
| 1886–1889 | Studium der Malerei an der Karlsruher Kunstschule und bei verschiedenen Malern. |
| 1893 | Mitbegründer der Münchner Sezession |
| 1897 | Behrens beschäftigt sich mit Fragen der industriellen Formgebung. Seine kunstgewerblichen Entwürfe sind ganz vom Jugendstil geprägt. |
| 1899 | Vom Großherzog Ernst Ludwig II. von Hessen wird er an die Darmstädter Künstlerkolonie berufen. |
| 1901 | Eröffnung der Darmstädter Künstlerkolonie mit einer Ausstellung.bei der sein erster architektonischer Entwurf programmatisches Wohnhaus, großes Aufsehen. |
| 1903 | Behrens wird Direktor der Düsseldorfer Kunstgewerbeschule und reformiert sie in den folgenden Jahren grundlegend.Gleichzeitig setzt er sich aktiv für die Erneuerung der architektonischen Gartengestaltung ein. |
| 1905–1908 | Entwurf und Bau erster privater Wohnhäuser. |
| 1907 | Mitbegründer des Deutschen Werkbunds. |
| 1907–1914 | Von Emil Rathenau in den künstlerischen Beirat der Allgemeinen Elektricitäts-Gesellschaft (AEG) berufen, entwirft er für diese Gebäude, so die formdurchdachte Turbinenhalle in Berlin-Moabit, und Arbeiterwohnsiedlungen. Er gestaltet aber auch andere Produkte der Industriekultur, wie Signets, Ventilatoren, Lampen u.a.m., und schafft so erstmals ein einheitliches Design zur Schaffung einer »corporate identity«. Er versucht eine Zusammenführung von Kunst und Technik, da er die gesellschaftliche Bedeutung der Industrie erkannt hat. |
| 1908 | Behrens gestaltet die Giebelinschrift am Reichstagsgebäude in Berlin (»Dem deutschen Volke«). |
| 1910–1912 | Entwürfe klassizistisch inspirierter Villen. In seinem Büro arbeiten u.a. Ludwig Mies van der Rohe, Walter Gropius und Le Corbusier. |
| 1911–1912 | Umstrittene Gestaltung der deutschen Botschaft in St. Petersburg, die er im Innern mit Produkten deutscher Industriekultur ausstattet. |
| 1912–1913 | Behrens baut das Verwaltungsgebäude der Mannesmann-Röhrenwerke in Düsseldorf und die Continental-Gummiwerke in Hannover. Gleichzeitig gestaltet er Gläser, Stoffe, Linoleum, Bucheinbände und Schrifttypen. |
| 1916 | Anbringung der Schrift auf dem Reichstagsgebäude. |
| 1918 | Die deutsche Niederlage im Ersten Weltkrieg stürzt ihn in eine tiefe Krise, obwohl er der Weimarer Republik positiv gegenübersteht. |
| 1920–1924 | Behrens realisiert das Verwaltungsgebäude der Hoechst AG, das in seiner Anlage als Gesamtkunstwerk als Beispiel für expressionistische Architektur gilt. |
| 1922 | Leiter der Meisterklasse für Architektur an der Wiener Akademie. Hier gestaltet er Siedlungsbauten. |
| 1923–1925 | Das von ihm entworfene Wohnhaus »New Ways« in Northampton (England) gilt als frühes Beispiel des International Style. Er ist Mitbegründer des sogenannten Zehner-Rings, der die Bündelung aller modernen architektonischen Richtungen sowie gemeinsame Ausstellungen und Veröffentlichungen verfolgt. |
| 1925 | Behrens gestaltet das Grabmal von Friedrich Ebert in Heidelberg. |
| 1928 | Entwurf des Collegiumsgebäudes der Erzabtei St. Peter in Salzburg. |
| 1932 | Behrens baut die Geschäftshäuser »Berolina« und »Alexander« am Alexanderplatz in Berlin. |
| 1933 | Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten ist er zunächst Diffamierungen als »Baubolschewist« ausgesetzt. Er weigert sich jedoch, einen Zusammenhang zwischen Kunst, Architektur und Politik zu sehen. |
| from 1934 | Behrens arbeitet mit Adolf Hitlers Hauptarchitekten Albert Speer zusammen. |
| 1936 | Behrens übernimmt die Leitung des Meisterateliers an der Preußischen Akademie der Künste. |
| 1938 | Durch persönliche Kontakte zur AEG wird Behrens mit der Planung einer neuen Firmenzentrale an der Berliner »Nord-Süd-Achse« betraut. |











| period | name | type |
|---|---|---|
| Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin |
